Was erhöht das Risiko für eine Blasenentzündung?

Was erhöht das Risiko für eine Blasenentzündung? Wer nach dem Baden den Bikini nicht wechselt, riskiert eine Blasenentzündung.

Die Entstehung einer Blasenentzündung wird durch gewisse Risikofaktoren begünstigt. Viele dieser Faktoren lassen sich vermeiden – und damit sinkt auch die Gefahr einer lästigen Harnwegsinfektion. Lesen Sie, welche „Gefahren“ Sie in Zukunft im Hinterkopf behalten sollten.

Unterkühlung

Kälte führt zu einer Austrocknung der Schleimhäute – damit kann auch die Vaginalschleimhaut ihre Schutzfunktion gegenüber Krankheitserregern nicht mehr optimal erfüllen. Insofern bereiten beispielsweise bauchfreie Tops, das Sitzen auf kaltem Steinboden sowie nasse Badekleidung (Stichwort Verdunstungskälte) einer Blasenentzündung schnell den Weg.

Risikofaktor Abwehrschwäche

Unser Immunsystem dient als Schutz gegenüber Krankheitserregern wie Viren und Bakterien. Ist unsere Abwehr geschwächt, haben Keime leichtes Spiel. Faktoren wie Schlafmangel, Stress und eine unausgewogene Ernährung können das Immunsystem negativ beeinflussen – und damit auch das Risiko für eine Blasenentzündung erhöhen.

Zu geringe Flüssigkeitszufuhr

Wer zu wenig trinkt, riskiert eine Blasenentzündung. Denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um Krankheitserreger auszuspülen, bevor sie sich in den Harnwegen festsetzen. Empfohlen werden mindestens 2 Liter pro Tag.

Übertriebene Intimhygiene bei Frauen

Nur wenn der pH-Wert der Vaginalflora leicht sauer ist, besteht zuverlässiger Schutz gegenüber Pilzen, Bakterien oder auch Viren. Gerade übertriebene Intimhygiene mit Seifen und Gelen kann das Scheidenmilieu allerdings aus der Balance bringen. Warmes Wasser und pH-neutrale Waschlotion sind für die Intimhygiene völlig ausreichend und können indirekt auch das Risiko einer Blasenentzündung senken.

Zu spätes oder unvollständiges Wasserlassen

Ein weiterer Risikofaktor für Blasenentzündungen sind falsche „Toilettengewohnheiten“. Wer immer erst eine Toilette aufsucht, wenn der Harndrang kaum mehr auszuhalten ist, behindert das frühzeitige Ausspülen von möglichen Keimen. Wichtig ist auch, die Blase beim Toilettengang vollständig zu entleeren. Denn verbleibender Restharn kann als Nährboden für Bakterien und andere Krankheitserreger dienen.

Ungeschützter Geschlechtsverkehr

Beim  Geschlechtsverkehr können Krankheitserreger in die Scheide gelangen und von dort in die Blase aufsteigen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der sogenannten „Honeymoon Zystitis“, also der Flitterwochen-Blasenentzündung. Kondome schützen ebenso wie das Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr (innerhalb von 15 -20 Minuten).

Weitere Faktoren, die eine Blasenentzündung begünstigen können

  • Schwangerschaft: Hormonelle Veränderung führen zu einer Weitung der Harnwege, so dass Keime leichter in die Blase aufsteigen können
  • Wechseljahre: Der Östrogenmangel beeinflusst das saure Scheidenmilieu negativ
  • Grunderkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Harnsteine oder Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke. Bei Männern häufig Prostatavergrößerung
  • Einnahme bestimmter Medikamente wie zum Beispiel Immunsuppressiva

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